Stiftungsrat trifft wichtige Personalentscheidungen

Der Stiftungsrat der BürgerStiftung Obersulm (BSO) hat sich coronabedingt zwar nur virtuell getroffen. Wichtige Personalentscheidungen wurden trotzdem gefällt. Und der Rückblick des Vorstands zeigte: Wichtige Projekte mussten ausfallen oder verschoben werden, doch besonders im sozialen Bereich ist die Hilfe der Bürgerstiftung gefragt. Gerade in Situationen wie der Corona-Krise spielt die BSO ihre Stärken aus: Sie kann vor Ort in Obersulm schnell und pragmatisch helfen.

Wolfgang Finkbeiner verstärkt den Vorstand

Bei der Sitzung standen mit der Wahl von Vorstand und Stiftungsrat wichtige Personalentscheidungen an. Die bisherigen vier Vorstandsmitglieder, Herbert Wolf (1.Vorsitzender), Isolde Heinrich (2.Vorsitzende), Harry Murso und Helmut Nübling, wurden für eine weitere Amtsperiode von vier Jahren bestätigt. Wolfgang Finkbeiner zog neu, als fünftes Mitglied, in das Vorstandsgremium ein. Er gehörte seit der Stiftungsgründung 2012 als stellvertretender Vorsitzender dem Stiftungsrat an und ist mit der Arbeit der Bürgerstiftung engstens vertraut. Durch den Erfolg der Projekte hat die Arbeit im Vorstand in den letzten Jahren ständig zugenommen. Der Vorstand freut sich, dass diese nun auf mehr Schultern verteilt werden kann.

Sebastian Wurst neu im Stiftungsrat

Mit der Wahl von Sebastian Wurst in den Stiftungsrat wird die enge Verbindung zur Volksbank als einer der maßgeblichen Gründungsstifter und finanziellen Förderer herausgestellt. Sebastian Wurst trat im Juni 2020 die Nachfolge von Wolfgang Finkbeiner als Vorstand der Volksbank Sulmtal eG an.
Im Stiftungsrat übernimmt er die Aufgabe des stellvertretenden Vorsitzenden und Rechnungsprüfers. Der BSO-Vorstand ist froh, dass mit Sebastian Wurst ein aktiver Bankverantwortlicher für diese wichtigen Funktionen gewonnen werden konnte.

Anpassung der Geschäftsordnungen von Vorstand und Stiftungsrat

Neben den Wahlen fasste der Stiftungsrat Beschlüsse zur Anpassung der Geschäftsordnungen von Stiftungsrat und Vorstand. Danach ist es nun auch formal möglich, Sitzungen virtuell per Videokonferenz durchzuführen und Beschlüsse auf elektronischem Wege, z. B. per E-Mail, zu fassen. Die Gremien sind sich einig, dass der digitale Austausch den analogen nicht ersetzt, er soll ihn jedoch in bestimmten Fällen ergänzen können.

Die zweistündige Sitzung schloss mit einem zuversichtlichen Blick auf das Jahr 2021 und der Hoffnung auf den Wegfall der Einschränkungen im Jahresverlauf.

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